Brauerei Hubmann Herzogenaurach

Die Brauerei zwischen Hinterer Gasse, Steinweg und Schlossgraben war immer im Besitz der Familie Hubmann. Bereits 1835 hatte Herzogenaurach neben dem Communbrauhaus fünf Privatbrauereien, darunter Hubmann.

1945 lag der Ausstoß bereits 1200 Hektoliter Bier, in den Jahren von 1950 bis 1970 stieg der Ausstoß um den Faktor 10. 1958 erfolgte eine Modernisierung der Brauerei. Im Dezember 1967, kurz vor der Einführung der Mehrwertsteuer, wurde das neue Sudhaus in Betrieb genommen. Unter dem Sudhaus befand sich die Mälzerei. Die Brauerei wurde 1974 verkauft. Beim Kauf war die Stilllegung der Brauerei Hubmann offensichtlich schon geplant. Denn die Brau AG Nürnberg hatte hauptsächlich nur Interesse an der Kundschaft. Ab März 1975 war Anneser bei der Brau AG Nürnberg, der späteren Tucher AG beschäftigt. Nach dem „Aus“ wurden die Gebäude abgerissen, um Raum für einen Parkplatz zu erhalten. Der Name „Hubmann-Parkplatz“ hält die Erinnerung an die ehemals größte Brauerei in Herzogenaurach aber nach wie vor wach.

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1 Liter Steingut um 1930

 

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